• Stoffwechselzentrum Landsberg
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Ernährungs-Wegweiser

Essen Sie sich schlank, fit & gesund

Gefühlt steht jeden Tag was Neues zum Thema richtige Ernährung und Stoffwechsel in den Medien. Da kommt man sich vor wie in einem Schlaraffenland und kann schnell den Überblick verlieren. Kennen Sie das ?

Haben Sie es auch satt von den ganzen Diäten, wie: Schlank im Schlaf, Low Fat, Low Carb, Paleo, HCG, FDH und wie sie alle heißen ? Möchten Sie eine langfristige gesunde und stoffwechselorientierte Ernährungsweise kennenlernen ?

Dazu kommt, dass bestimmte ernährungsabhängige Krankheiten die Überhand gewinnen, wie: Fruktose- oder Laktoseintoleranz, Sorbitintleranz, Histaminintoleranz, Sulfitintoleranz, Nahrungsmittelunverträglichkeiten usw. Fühlen Sie aich auch hin und wieder von Verdauungsprobleme geplagt, wie: Sodbrennen, Blähungen, Magenschmerzen, Völlegfühl, Durchfall oder Verstopfung?

Dann haben wir was für Sie! Durch ein ausführliches Erstgespräch, eine Stoffwechselanalyse, und ggf. durch weitere Laboruntersuchungen (z.B. molekulargenetischer Stuhltest, Speichelhormontest, Vollblutmineralanalyse) können wir zusammen die für Sie passende Ernährungsform und Lebensmittelauswahl treffen. Damit bieten wir Ihnen eine praxisorientierte familiengerechte Ernährung, ganz ohne Verbote. So fühlt sich langfristiger Erfolg an!

Grundsätzlich umfasst eine stoffwechselregulierende Ernährung folgende Aspekte:

  • Unterstützung der Zellmembran und der Mitochondrien
  • Regeneration durch eine ausgewogene Kombination von Eiweißen, Essentiellen Fettsäuren und Ölen.
  • Erreichen eines konstanten normalen Insulinspiegels
  • Ballaststoffe, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Basenausgleich durch komplexe vielfältige Kohlenhydrate.

 Lebensmittelauswahl

Schlank sein und hohe Vitalität bedeutet nicht „Disziplin und Verzicht“, sondern vielmehr, wie sich durch energiereiche Nahrung der Stoffwechsel positiv und dauerhaft verändert, denn Vitalität beginnt in einer gesunden Zelle. Im Vordergund eines stoffwechselaktivierenden Speiseplans stehen die beiden Makronährstoffgruppen Proteine und Fette sowie reichlich Gemüse und moderat Obst.

  • Fette & kaltgepresste Öle

Essentielle Fettsäuren (Omega-3 & Omega-6): Hanföl, Fischöl, Leinöl, Walnussöl
Ausschließlich unter 40°C gepresstes Öl, nicht raffiniert
Fetten Fisch (Lachs, Hering, Makrele, Sardinen, Anchovies)
Gesättigte Fette in vollfetten Milchprodukten, Fleisch, Butter, Ghee

  • Qualitativ hochwertiges Eiweiß

Bio-Milchprodukte: Schaf-und Ziegenmilch-Produkte bevorzugen, Quark, Joghurt, Kefir, Frischkäse
Fleisch: Geflügel, Rind, Kalb, Wild
Freiland-Eier: in allen Variationen
Vegetarische Quellen: Tofu, Natto, Süßlupine, Erbsenprotein
Fisch: Kaltwasserfisch; Schwert- und Thunfisch sollten aufgrund der Schwermetallbelastung gemieden werden
Nüsse und Saaten: Mandeln, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne, Sesam, Hanf, Leinsamen

  • Kohlenhydrate

Komplexe Kohlenhydrate - zu jeder Mahlzeit:
Farbiges, über der Erde wachsendes Gemüse, Salate, Kraut und Kohl, alle Salate, Tomaten, Gurke, Paprika, Mangold, Blumenkohl, Wirsing, Chinakohl, Zucchini, Radieschen, Rettich, Broccoli, Kohlrabi, Spargel, Kürbis, Melone, Ananas, Papaya, Sprossen, Beeren

Stärke - ab und zu, je nach Aktivitätslevel:
Kartoffeln, Wurzelgemüse, Reis, Amaranth, Hirse, Quinoa, Buchweizen

Einfache Zucker - so selten wie möglich:
Zucker, Weißmehlprodukte, Honig, Ahronsirup, Melasse, Rohrzucker, Apfeldicksaft etc. süßes Obst, getrocknetes Obst

  • Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe - Zum Schutz der Mitochondrien

Gemüse, Brennessel, Lauch, Kräuter, Gewürze, Kräutertees, Knoblauch, Beeren, Kohlgemüse, Ingwer, Granatapfel, Kürbiskerne, Knoblauch, Kurkuma, Olivenblattextrakt

  • Zum würzen, süßen, und backen

Zum Würzen: alle Gewürze, Kakao (reines Pulver, ohne Zuckerzusatz), Vanille, Zimt, Kardamom, schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer, Ingwer (frisch gerieben)
Zum Süßen: Stevia (Pulver oder flüssig) = 300 mal süßer als Zucker, Isomaltulose, Mönchsfrucht (Luo Han Guo)
Als Mehlersatz: frisch gemahlene Mandeln oder Nüsse
Als Eiweißanreicherung und Volumenersatz von Zucker: z.B. Süsslupinenmehl oder Eiweißpulver
Zum Anbraten: Ghee, Bio-Butter, oder Kokosfett

  • Bedeutung von Ballaststoffen
  • Sie binden Gifte
  • Machen schneller satt
  • Regulieren Blutfett- und Blutzuckerwerte
  • Sind Nährstoffe für Mikrobiota
  • Beschleunigen die Darmpassage

Der Zielwert des optimalen Ballaststoffanteils Ihrer Ernährung ist ca 30g-50g pro Tag

Ballastsoffgehalt einer Lebensmittel:

  • Schwarzwurzeln: 27,6 g/ Portion (150g)
  • Topinambur: 24,2g/ Protion (200g)
  • Artischocke: 22,8g/ Portion (200g)
  • Weizenkleie: 18g/ Portion (40g)
  • Erbsen: 10,6g/ Portion (200g)
  • Kohlgemüse: 6g/ Portion (200g)

Individualisierte Ernährung - perfekt abgestimmt auf Ihren Stoffwechsel

Anhand einer Stoffwechselmessung und ggf. weiteren Laboruntersuchungen können wir Ihre Ernährung für Sie gezielt optimieren. Da die Ernährung die Basis der mitochondrialen Gesundheit und Leistungsfähigket darstellt, werden Sie während Ihres Trainings bezüglich Ihrer Ernährung laufend beraten und unterstützt. Durch die gründliche und gezielte Diagnostik sind Ihre Stoffwechselblockaden messbar und Ihr Erfolg lässt sich gezielt planen. Dabei obliegt es ganz Ihnen welches Angebot Sie für sich auswählen:

 

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